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Marktanteile2026-03-01·14 Min. Lesezeit

CMS-Marktanteile in Frankreich: WordPress dominiert mit 68,5% (2026)

WordPress, Wix, Squarespace, Joomla — welches CMS nutzen französische Unternehmen wirklich? Echte Daten von 1,88 Mio. Websites, keine Umfragen.

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68,5%
WordPress-Marktanteil
10,1%
Wix — zweitbeliebtestes CMS
1,8%
Shopify — dominant im E-Commerce
15,8%
nutzen ein individuelles oder unerkanntes CMS

Datensätze analysiert: 1,062,379

Warum CMS-Marktanteile für französische Unternehmen wichtig sind

Ein Content-Management-System (CMS) ist das Rückgrat jeder Unternehmenswebsite. Es bestimmt, wie einfach Inhalte aktualisiert werden können, welche Plugins und Integrationen verfügbar sind, wie sicher die Website ist und — ganz entscheidend — wie groß der Talentpool ist, um sie zu pflegen und weiterzuentwickeln. Für Agenturen, die französische KMU akquirieren, für Investoren, die den Webdienstleistungsmarkt bewerten, und für Unternehmen, die ihre nächste Plattform wählen, sind CMS-Marktanteilsdaten ein unverzichtbares Instrument.

Die meisten öffentlich verfügbaren CMS-Statistiken stammen von Quellen wie W3Techs oder BuiltWith, die die 10 Millionen meistbesuchten Websites messen. Diese Datensätze sind stark auf große, internationale Websites verzerrt und sagen fast nichts darüber aus, was lokale Klempner, Restaurants, Anwaltskanzleien und Einzelhändler tatsächlich nutzen. IBLead verfolgt einen grundsätzlich anderen Ansatz: Wir haben 1.877.252 französische Unternehmenswebsites gecrawlt, die auf Google Maps gelistet sind — die reale Webpräsenz der französischen Wirtschaft, nicht nur die Spitze der Traffic-Charts.

Von diesen 1,88 Millionen Websites nutzen 1.062.379 (56,6 %) ein erkennbares CMS, während 699.014 (44,0 %) keinen erkennbaren CMS-Fingerabdruck aufweisen. Diese Studie konzentriert sich auf diese 1.062.379 CMS-betriebenen Websites und schlüsselt auf, auf welche Plattformen französische Unternehmen tatsächlich setzen.

Vollständiges CMS-Ranking: Alle erkannten Plattformen

Die folgende Tabelle zeigt jedes in unserer Stichprobe erkannte CMS, geordnet nach Anzahl der Websites. Die Prozentsätze werden sowohl als Anteil der CMS-Nutzer (1.062.379 Websites) als auch als Anteil aller gecrawlten Websites (1.877.252) angegeben.

CMSWebsites% CMS-Nutzer% aller Websites
WordPress728.21568,5 %38,8 %
WooCommerce *283.37026,7 %15,1 %
Wix107.76410,1 %5,7 %
Drupal73.5536,9 %3,9 %
PrestaShop38.1823,6 %2,0 %
HubSpot CMS28.8492,7 %1,5 %
Joomla23.6962,2 %1,3 %
Shopify19.4431,8 %1,0 %
Webflow14.5151,4 %0,8 %
Magento12.8941,2 %0,7 %
TYPO310.1311,0 %0,5 %
Squarespace10.7361,0 %0,6 %
Jimdo11.7661,1 %0,6 %
Blogger7.0450,7 %0,4 %
Odoo4.7050,4 %0,3 %
Ecwid2.5070,2 %0,1 %
Weebly2.3460,2 %0,1 %
Strikingly8890,1 %0,0 %

* WooCommerce ist ein WordPress-E-Commerce-Plugin — diese 283.370 Websites sind eine Teilmenge der 728.215 WordPress-Gesamtzahl, kein Zusatz.

Das WordPress-Imperium: 728.215 Websites

WordPress dominiert den französischen CMS-Markt mit 728.215 Websites — 68,5 % aller CMS-Nutzer und 38,8 % der gesamten gecrawlten Stichprobe. Dies stimmt mit globalen Trends überein, liegt aber leicht über dem weltweiten Durchschnitt von 62–65 %, den W3Techs für alle Websites angibt.

Das WordPress-Ökosystem in Frankreich ist besonders ausgereift. Ein dichtes Netzwerk aus Agenturen, Freelancern und Schulungsprogrammen stellt sicher, dass Unternehmen jeder Größe WordPress-Talente finden können. Das Plugin-Ökosystem der Plattform (mehr als 60.000 Plugins auf wordpress.org) bedeutet, dass nahezu jeder Geschäftsbedarf — Buchung, E-Commerce, mehrsprachige Inhalte, CRM-Integration — ohne individuelle Entwicklung abgedeckt werden kann.

Eine entscheidende Erkenntnis: 283.370 WordPress-Websites (38,9 % aller WordPress-Websites) nutzen auch WooCommerce. Das bedeutet, dass fast 4 von 10 WordPress-Geschäftswebsites in Frankreich Online-Shops sind. WordPress ist nicht nur eine Blogging-Plattform oder ein Visitenkarten-CMS — es ist ein bedeutender E-Commerce-Motor. Für weitere Details siehe unsere Studie zu E-Commerce-Plattformen, in der WooCommerce 80,5 % des französischen E-Commerce-Marktes besetzt.

Wix: Der No-Code-Marktführer mit 10,1 %

Wix ist das klare zweitplatzierte CMS mit 107.764 Websites (10,1 %). Sein Drag-and-Drop-Builder, das enthaltene Hosting und aggressives Marketing machen es zur ersten Wahl für Soloselbstständige, Freelancer und Kleinstunternehmen, die eine Webpräsenz ohne Code oder Entwickler aufbauen möchten.

Die Stärke von Wix ist zugleich seine Einschränkung: Auf Wix erstellte Websites sind an die Plattform gebunden, mit begrenzten Exportmöglichkeiten, eingeschränkter SEO-Flexibilität und keinem Zugriff auf den zugrunde liegenden Code. Für Unternehmen, die über ihre anfänglichen Anforderungen hinauswachsen, bedeutet die Migration von Wix oft einen kompletten Neuaufbau. Trotz dieser Kompromisse zeigt der Marktanteil von 10,1 %, dass die Nachfrage nach einfacher, codefreier Website-Erstellung unter französischen KMU stark bleibt.

Drupal: Frankreichs institutionelle Stärke mit 6,9 %

Drupal hält 73.553 Websites (6,9 %) — eine ungewöhnlich starke Position, die Frankreich von den globalen Durchschnittswerten abhebt. Weltweit liegt der Marktanteil von Drupal unter CMS-Nutzern bei etwa 1,5–2 % laut W3Techs. In Frankreich ist er fast 5-mal höher.

Diese Überrepräsentation spiegelt die tiefen Wurzeln von Drupal in der französischen Verwaltung, den Universitäten und großen Institutionen wider. Viele französische Websites des öffentlichen Sektors, Regionalräte und Bildungseinrichtungen haben Drupal frühzeitig übernommen — wegen seines granularen Berechtigungssystems, seiner mehrsprachigen Fähigkeiten und seiner Open-Source-Lizenzierung, die den Anforderungen öffentlicher Vergabeverfahren entspricht. Die DINUM (Direction interministérielle du numérique) hat historisch Open-Source-CMS-Lösungen empfohlen, und Drupal war ein Hauptnutznießer.

Der Marktanteil von 6,9 % spiegelt auch eine strukturelle Herausforderung wider: Viele dieser Installationen sind Drupal 7- oder 8-Websites, die noch nicht auf Drupal 10+ migriert wurden. Mit dem End-of-Life von Drupal 7 haben französische Agenturen, die auf Drupal-Migrationen spezialisiert sind, einen erheblichen adressierbaren Markt.

PrestaShop: Der französische E-Commerce-Champion mit 3,6 %

PrestaShop mit 38.182 Websites (3,6 %) ist eine typisch französische Erfolgsgeschichte. 2007 in Paris gegründet, profitiert PrestaShop von einer treuen französischen Entwicklergemeinschaft, nativer Konformität mit französischen Steuer- und Rechtsvorschriften und einem starken Ökosystem lokaler Agenturen. Sein CMS-Marktanteil von 3,6 % in Frankreich ist fast doppelt so hoch wie sein globaler Durchschnitt von ~2 %, was einen klaren Heimmarktvorteil widerspiegelt.

Die Position von PrestaShop ist im E-Commerce-Segment besonders beeindruckend: Wie in unserer E-Commerce-Studie beschrieben, hält PrestaShop 10,8 % des französischen Online-Shop-Marktes und ist damit die zweitgrößte E-Commerce-Plattform nach WooCommerce. Für französische Händler, die die volle Kontrolle über ihren Shop ohne SaaS-Transaktionsgebühren wünschen, bleibt PrestaShop die Standardwahl.

HubSpot CMS: Der Marketing-First-Ansatz mit 2,7 %

HubSpot CMS betreibt 28.849 Websites (2,7 %) und signalisiert den wachsenden Trend marketingintegrierter Plattformen. Im Gegensatz zu traditionellen CMS-Lösungen, bei denen die Website zuerst erstellt und Marketing-Tools später hinzugefügt werden, beginnt HubSpot beim CRM und macht die Website zu einer Erweiterung der Marketing- und Vertriebspipeline. Inhalte sind mit Lead-Scoring verknüpft, Formulare speisen direkt in Deal-Phasen ein, und Analytics sind kanalübergreifend vereinheitlicht.

Der Marktanteil von 2,7 % positioniert HubSpot als ernstzunehmenden Akteur auf dem französischen Markt — vor Joomla und Shopify. Dies deutet darauf hin, dass ein bedeutendes Segment französischer Unternehmen sein CMS auf Basis der Marketing-Integration wählt statt auf Basis reiner Flexibilität oder Kosten.

Der Long Tail: Joomla, Shopify, Webflow und andere

Joomla (2,2 % — 23.696 Websites) ist eine Legacy-Plattform, die einst der Hauptkonkurrent von WordPress war. Sein rückläufiger Marktanteil spiegelt eine schrumpfende Community und eine alternde Codebasis wider. Viele Joomla-Websites sind wahrscheinliche Kandidaten für eine Migration.

Shopify (1,8 % — 19.443 Websites) ist vielleicht die überraschendste Zahl in dieser Studie. In den USA betreibt Shopify etwa 28 % der E-Commerce-Websites. Im Vereinigten Königreich sind es rund 18 %. In Frankreich nutzen nur 1,8 % der CMS-Nutzer Shopify. Dies liegt an mehreren Faktoren: WooCommerce und PrestaShop waren bereits etabliert, als Shopify auf den französischen Markt eintrat; Shopifys Transaktionsgebühren sind für französische Händler, die an kostenlose selbst gehostete Alternativen gewöhnt sind, weniger attraktiv; und Shopifys französischsprachiger Support sowie lokale Zahlungsintegrationen hinkten jahrelang hinterher.

Webflow (1,4 % — 14.515 Websites) repräsentiert die neue Generation visueller Entwicklungstools. Bei Designern und Marketing-Teams beliebt, positioniert sich Webflow zwischen No-Code-Buildern wie Wix und Full-Code-CMS wie WordPress. Sein Marktanteil von 1,4 % in Frankreich ist zwar bescheiden, wächst aber, da Agenturen es für Marketing-Websites und Landing Pages einsetzen.

Magento (1,2 % — 12.894 Websites) ist die Enterprise-E-Commerce-Plattform, die heute zu Adobe gehört. Sein relativ geringer Anteil spiegelt den Fokus auf große Einzelhändler mit dedizierten Entwicklungsteams und erheblichen Budgets wider.

TYPO3 (1,0 % — 10.131 Websites) ist ein CMS deutschen Ursprungs, beliebt in Unternehmens- und institutionellen Kontexten, insbesondere bei Firmen mit deutschen Geschäftsbeziehungen. Squarespace (1,0 % — 10.736) und Jimdo (1,1 % — 11.766) runden die SaaS-Builder ab, während Blogger (0,7 % — 7.045), Odoo (0,4 % — 4.705), Ecwid (0,3 % — 2.507), Weebly (0,3 % — 2.346) und Strikingly (0,1 % — 889) den Long Tail bilden.

SaaS vs. Self-Hosted: Frankreich bevorzugt eigenen Code

Eines der aufschlussreichsten Ergebnisse dieser Studie ist die überwältigende Präferenz für selbst gehostete CMS-Plattformen. Self-Hosted-Lösungen (WordPress, Drupal, PrestaShop, Joomla, Magento, TYPO3, Odoo) machen etwa 83,5 % der CMS-Nutzer aus. SaaS-Builder (Wix, Shopify, Squarespace, Webflow, Jimdo, Weebly, Strikingly) stellen nur etwa 15 % dar.

Dieses Verhältnis ist deutlich stärker in Richtung Self-Hosting verschoben als in angelsächsischen Märkten. Mehrere Faktoren erklären diese französische Präferenz:

  • Agentur-Ökosystem: Frankreich verfügt über ein dichtes Netzwerk von Webagenturen, die WordPress-, Drupal- und PrestaShop-Websites erstellen und betreuen. Ihr Geschäftsmodell basiert auf selbst gehosteten Plattformen, bei denen sie laufende technische Dienstleistungen erbringen.
  • Datensouveränität: Französische Unternehmen und öffentliche Institutionen achten zunehmend darauf, wo ihre Daten gespeichert werden. Selbst gehostete Lösungen auf französischen oder europäischen Servern erfüllen Anforderungen an die Datenresidenz, die SaaS-Plattformen oft nicht garantieren können.
  • Kostenstruktur: Für Unternehmen jenseits der Kleinstgröße sind selbst gehostete CMS-Plattformen in der Regel günstiger im Betrieb als SaaS-Abonnements mit monatlichen Gebühren und Transaktionskosten.
  • Anpassbarkeit: Französische Unternehmen benötigen oft spezifische Integrationen (französische Zahlungsanbieter, Steuersysteme, gesetzliche Verpflichtungen), die auf Open-Source-Plattformen mit Selbst-Hosting einfacher umzusetzen sind.

Die 44 % ohne erkennbares CMS: Was bedeutet das?

699.014 Websites (44,0 %) in unserer Stichprobe weisen keinen erkennbaren CMS-Fingerabdruck auf. Dies ist ein großes Segment, das eine sorgfältige Interpretation verdient. Diese Websites lassen sich in mehrere Kategorien einteilen:

  • Individuell erstellte Websites: Von Agenturen oder internen Teams von Grund auf mit Frameworks wie React, Vue oder reinem HTML/CSS entwickelt. Diesen Websites fehlen oft die Meta-Tags, Dateistrukturen und JavaScript-Signaturen, die ein CMS identifizieren.
  • Headless-CMS-Architekturen: Plattformen wie Strapi, Contentful, Sanity oder Prismic liefern Inhalte über APIs an ein individuelles Frontend. Das CMS ist für externe Scanner unsichtbar, da das gerenderte HTML keine CMS-spezifischen Merkmale trägt.
  • Branchenspezifische Plattformen: Restaurants mit spezialisierten Bestellplattformen, Hotels auf Buchungsmaschinen-Websites, Immobilienbüros mit Verwaltungssoftware mit integrierter Web-Veröffentlichung — diese vertikalen Lösungen werden nicht als herkömmliche CMS erkannt.
  • Statische Websites und Generatoren: Mit Hugo, Eleventy oder ähnlichen statischen Website-Generatoren erstellte Websites erzeugen sauberes HTML ohne CMS-Fingerabdruck.
  • Veraltete oder minimalistische Websites: Manche Unternehmen haben eine einfache Einseiter-Website oder eine sehr alte Website, die der modernen CMS-Einführung vorausgeht.

Für Webagenturen und SaaS-Anbieter stellen diese 44 % eine enorme Marktchance dar. Unternehmen mit individuellen oder CMS-losen Websites haben oft Schwierigkeiten bei Content-Updates, SEO-Optimierung und Mobile-Responsiveness. Sie sind ideale Kandidaten für die Migration auf moderne CMS-Plattformen.

Wie sich Frankreich von den globalen CMS-Statistiken unterscheidet

Der Vergleich unserer Daten mit den globalen Statistiken von W3Techs und BuiltWith zeigt mehrere Besonderheiten des französischen Marktes:

CMSFrankreich (IBLead)Global (W3Techs)Unterschied
WordPress68,5 %62–65 %Leicht über global
Shopify1,8 %6–8 %Weit unter global
Drupal6,9 %1,5–2 %~3,5x über global
PrestaShop3,6 %~1 %~3,6x über global
Wix10,1 %3–4 %~2,5x über global
Squarespace1,0 %3–4 %Weit unter global

Es ist wichtig, einen grundlegenden methodischen Unterschied zu beachten: W3Techs und BuiltWith analysieren die meistbesuchten Websites, was große, englischsprachige, US-zentrische Websites überrepräsentiert. IBLead misst das reale lokale Geschäftsweb — jeden Klempner, Bäcker und Steuerberater mit einem Google-Maps-Eintrag. Unsere Daten spiegeln wider, was KMU tatsächlich nutzen, nicht was die größten Websites im Internet betreiben.

Wesentliche Unterschiede erklärt:

  • Drupal 4x höher: Die Nutzung durch den französischen öffentlichen Sektor treibt dies an. Verwaltung, Bildung und Gesundheitswesen, die in globalen Traffic-Statistiken kaum auftauchen, sind in unserer lokalen Unternehmensstichprobe gut vertreten.
  • PrestaShop 3,6x höher: Heimmarktvorteil für eine in Frankreich geborene Plattform mit nativer Konformität für französische Steuer-, Rechts- und E-Commerce-Vorschriften.
  • Shopify weit darunter: Die Kombination aus WooCommerce und PrestaShop schafft eine Barriere, die Shopify in Frankreich nicht durchbrechen konnte, anders als in Nordamerika und dem Vereinigten Königreich.
  • Wix 2,5x höher: Französische Kleinstunternehmen bevorzugen Wix gegenüber Squarespace, wahrscheinlich aufgrund der früheren und stärkeren französischsprachigen Marketingkampagnen von Wix.

Die Framework-Ebene: Was diese Websites unter der Haube antreibt

Über die CMS-Erkennung hinaus zeigt unsere Technologie-Übersichtsstudie die JavaScript-Frameworks und CSS-Bibliotheken, die französische Unternehmenswebsites antreiben. Diese Daten liefern zusätzlichen Kontext für die CMS-Landschaft:

FrameworkWebsites% der Tech-Websites
jQuery889.11347,4 %
Bootstrap302.93116,1 %
Next.js90.0094,8 %
Vue.js67.8673,6 %
Nuxt31.4161,7 %
Angular23.3041,2 %
Tailwind CSS12.1730,6 %

Die Dominanz von jQuery (47,4 %) steht in direktem Zusammenhang mit WordPress, das jQuery standardmäßig mitliefert. Ebenso ist Bootstrap (16,1 %) das häufigste CSS-Framework in WordPress-Themes. Zusammen zeichnen diese beiden Bibliotheken das Bild eines Geschäftswebs, das funktional ist, aber oft auf älteren Technologie-Stacks basiert.

Die modernen Frameworks erzählen eine andere Geschichte: Next.js mit 4,8 % (90.009 Websites) repräsentiert die Speerspitze des französischen Webs. Viele davon sind Headless-CMS-Setups, bei denen ein modernes React-basiertes Frontend Inhalte von einem entkoppelten Backend bezieht. Vue.js (3,6 %) und Nuxt (1,7 %) spiegeln ebenfalls die wachsende Übernahme moderner JavaScript-Frameworks wider, insbesondere unter französischen Entwicklern, die historisch eine starke Präferenz für Vue.js zeigen.

Wichtigste Erkenntnisse

  • WordPress mit 68,5 % ist der unangefochtene Marktführer, und seine WooCommerce-Teilmenge macht ihn auch zu einer bedeutenden E-Commerce-Plattform
  • Drupal mit 6,9 % liegt fast 4x über seinem globalen Durchschnitt, getrieben durch die französische institutionelle Nutzung
  • PrestaShop mit 3,6 % profitiert von einem starken Heimmarktvorteil, den globale Statistiken vollständig übersehen
  • Shopify mit nur 1,8 % zeigt, dass Frankreich die Shopify-Welle, die den nordamerikanischen E-Commerce transformiert hat, nicht erlebt hat
  • 83,5 % Self-Hosted vs. 15 % SaaS offenbart einen französischen Markt, der Code-Eigentum deutlich gegenüber Plattform-Bequemlichkeit bevorzugt
  • 44 % der Websites haben kein erkennbares CMS — eine enorme Chance für Migrationsdienste und die Einführung moderner CMS
  • jQuery mit 47,4 % signalisiert einen alternden Technologie-Stack auf einem großen Teil des französischen Geschäftswebs

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